Pläne für zweiten Batteriespeicher
Im Juli hatte der Gemeinderat der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für einen Batteriespeicher auf einer landwirtschaftlichen Fläche etwa 1,2 Kilometer nordöstlich von Türkenfeld zugestimmt. Nun möchte ein weiterer Vorhabenträger auf einer benachbarten Fläche ebenfalls einen Batteriespeicher errichten. Dieser ist mit einer geplanten Leistung von zehn Megawatt kleiner als das erstgenannte Vorhaben, der Realisierung aber schon ein Stück näher, denn es liegt bereits eine Netznutzungszusage der Stadtwerke Fürstenfeldbruck vor.
Das benötigte Grundstück ist etwa 1400 Quadratmeter groß. Der Gemeinderat stimmte auch hier dem Einstieg in die erforderliche Bauleitplanung zu. Die Kosten dafür trägt der Antragsteller. Der Standort ist aufgrund der Nähe zu einem Umspannwerk für Speicheranlagen gut geeignet. Es müssen keine langen Leitungen verlegt und nur geringe Eingriffe in die Natur vorgenommen werden. Für die Gemeinde stehen zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen in Aussicht.
Batteriespeicher sind für die Energiewende von entscheidender Bedeutung, denn sie speichern überschüssige Energie – etwa aus PV-Anlagen – und speisen sie bei Bedarf wieder ins Netz ein. Abschaltungen von PV- oder auch Windraftanlagen wird entgegengewirkt, das Stromnetz stabilisiert und Versorgungssicherheit gewährleistet.