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Foto (Böhme): Rektor Markus Istenes, Leiterin der Schul-Cantina Angela Maxhofer, Bürgermeister Emanuel Staffler

Erstklässler lernen Türkenfelder Cantina kennen
Eigene Küche versorgt täglich rund 100 Schülerinnen und Schüler mit frisch zubereitetem Mittagessen

Für Erstklässler der Grundschule Türkenfeld gehört das gemeinsame Probeessen inzwischen zum Start ins Schulleben. Auch in diesem Jahr lud die Gemeinde die Kinder gemeinsam mit jeweils einem Elternteil in die schuleigene Cantina ein. Die Cantina ist eine Besonderheit des Türkenfelder Schulstandorts. Die Gemeinde betreibt die Küche mit eigenem Personal und bereitet von Montag bis Donnerstag täglich rund 100 Mittagessen frisch zu. Dabei wird besonderer Wert auf regionale Lebensmittel gelegt. „Eine eigene Küche direkt an der Schule ist heute keine Selbstverständlichkeit. Entscheidend ist für uns, dass die Kinder ein gutes Mittagessen bekommen und gerne in die Cantina kommen. Dafür leistet unser Team jeden Tag hervorragende Arbeit“, sagt Erster Bürgermeister Emanuel Staffler.

Das Probeessen soll insbesondere den neuen Schülerinnen und Schülern den Einstieg erleichtern. Gemeinsam mit ihren Eltern können sie die Räumlichkeiten, das Team und das Mittagessen kennenlernen, bevor die Cantina für viele von ihnen Teil des normalen Schulalltags wird. Für die Gemeinde gewinnt die Mittagsverpflegung auch durch den weiteren Ausbau der Ganztagsangebote an Bedeutung. Mit dem Schuljahr 2026/27 beginnt der stufenweise Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung zunächst für Kinder der ersten Jahrgangsstufe. In Türkenfeld besuchen bereits heute zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Offene Ganztagsschule. Im laufenden Schuljahr sind dort 63 Grundschüler und 23 Mittelschüler angemeldet. „Ganztag funktioniert nur, wenn Betreuung, Räume und Verpflegung zusammengedacht werden. Deshalb investieren wir nicht nur in zusätzliche Betreuungsräume, sondern wollen auch unsere eigene Cantina erhalten“, so Staffler. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Nachfrage. Die Gemeinde setzt deshalb darauf, dass möglichst viele Kinder das Angebot regelmäßig nutzen. Beim Probeessen der Erstklässler fiel die erste Rückmeldung jedenfalls positiv aus: Die Teller waren am Ende leer.